Schritt 6 - Vermarktung

In diesem Schritt erkläre ich dir die richtige Vermarktung deines Kanals. Darunter versteht sich das erhalten von weiteren Abonnenten durch kostenlose Mittel. Wenn du kein Interesse an diesem Schritt hast, so kannst du hier direkt zu Schritt acht gelangen.

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Wenn du kein Interesse am sechsten Schritt hast, so kannst du hier direkt zu Schritt 7 gelangen!

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Einleitung

Fast jede mögliche, kostenlose Methode zur Gewinnung neuer Abonnenten basiert auf Empfehlung und der Qualität von dir selbst. Um eines vorweg zu nehmen: Das Gewinnen von neuen Abonnenten gestaltet sich durch die heutigen Möglichkeiten mit Berücksichtigung der Zielgruppe relativ einfach. Ich werde hier auf einige Kernpunkte eingehen, die mir geholfen haben meine Vermarktung und meine Größe zu steigern.




Partner

Das wohl effizienteste ist das gemeinsame Aufnehmen von Videos. Frage andere Youtuber, ob sie mal mit dir zusammen aufnehmen wollen. Vorab möchte ich noch loswerden, dass viele große Youtuber nicht einfach so mit kleinen aufnehmen. Bleibe also von der Anzahl der Abonnenten vorerst in deinem Raum und nehme mit jedem auf, den du finden kannst. Umso größer du wirst, umso mehr Leute wollen mit dir aufnehmen.

Liken, kommentieren, teilen

Sei aktiv! Unterhalte dich mit deiner Community und antworte auf Kommentare. Schreibe ebenfalls unter andere Videos Beiträge, die die Leute auf dich aufmerksam machen. Hierbei ist aber zu beachten, dass Werbung eher zu negativem Interesse führt. Hierbei ist es egal, auf welcher Plattform man aktiv ist. Man sollte möglichst alles nutzen, über was Traffic erzeugt wird. Um dir zu einem richtigen Kommentar ein Beispiel zu geben:

Gastbeiträge

Ebenfalls sind Gast-Beiträge zu empfehlen. Hierbei erstellt du einen Beitrag, ein Video oder etwas anderes vergleichbares für dritte. Bestenfalls suchst du dir Seiten mit erhöhter Page-Authority oder andere Kanäle, welche Reviews anbieten. Wichtig ist hierbei nur, dass die entsprechende Seite auch deiner Zielgruppe entspricht, denn mehrere Zielgruppen bedeuten auch mehr Abwechslung und mehr Abwechslung führt schnell zum Verlieren der Originalität.

Videos einbetten

Eine weitere Möglichkeit/Erweiterung ist das einbetten von deinen Videos auf externen Seiten z.B in Gastbeiträgen. Somit haben User die Möglichkeit, deine Videos direkt auf der entsprechenden Seite zu sehen. Den Einbettungscode für ein Video erhälst du, indem du während eines Videos mit einem Rechtsklick in das Bild klickst und dort den Punkt „Einbettungscode kopieren“ wählst. Sofern du mehr Einstellungen benötigst, kannst du das Einbetten auch über den unter einem Video angesiedelten Punkt „Teilen“ durchführen.
Bei den Erweiterten Einstellungen hat man die Möglichkeit mehrere Parameter mitzugeben, um das Design des Videos entsprechend zu ändern.

Videogröße bestimmen

Um die Videogröße eines eingebetteten Videos zu verändern, muss der „width“- und der „height“-Parameter verändert werden. Hierfür habe ich einen Beispielcode zum verdeutlichen:

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/DEINEID" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Wie man erkennen kann ist für „width“ eine Größe von 560 Pixel angegeben und für „height“ 315. Diese können somit auf die entsprechende Pixelgröße verändert werden.

Nach Ende des Videos vorgeschlagene Videos anzeigen

Wer viel Wert auf ein sauberes Design legt, hat die Möglichkeit am Ende des Videos alle vorgeschlagenen Videos auszublenden, indem er einen weiteren GET-Parameter an die URL anhängt. Dies wird häufig benötigt, um das Design einer Webseite im gleichen Stil zu behalten und um den User nicht die Möglichkeit zu geben ein anderes Video anzusehen.
Hierbei handelt es sich um den Parameter: rel=0
Bitte beachte, dass vor dem angeben des ersten Parameters ein „?“ erscheinen muss. Alle weiteren Parameter werden mit einem „&“ eingeleitet.

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/DEINEID?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
Player-Steuerelemente Anzeigen

Die Player-Steuerelemente sind wie der Name schon sagt die Steuerungsmöglichkeiten eines Videos. Wenn diese nicht benötigt werden, kann man hinter den eingebetteten Link folgenden Parameter setzen: controls=0
In der Praxis könnte das Ganze so aussehen:

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/DEINEID?controls=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
Videotitel und Player-Aktionen Anzeigen

Hierbei handelt es sich um den Hover Titel des Videos. Wird dieser Ausgeschalten, ist auch beim Überfahren des Videos mit der Maus lediglich das Video zu sehen. Ermöglichen kann man diese Option mit folgendem Parameter: showinfo=0
Hier wieder ein Code-Beispiel des Frames:

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/DEINEID?showinfo=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
Erweiterten Datenschutzmodus aktivieren

Der erweiterte Datenschutzmodus ist vor allem für Personen zu empfehlen, welche sehr viel Wert auf die Anonymität im Internet legen. Nachdem diese Domain gesetzt wurde, werden von Youtube keine personenbezogenen Daten eingesammelt, solange der Benutzer nicht explizit das Video ansieht. Aktivieren kann man diese Option mit folgender Domain-Änderung: www.youtube-nocookie.com
Um auch hierfür ein Beispiel zur Verfügung zu stellen:

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/DEINEID" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Partnernetzwerke

Neben Youtube hast du auch die Möglichkeit über Partnernetzwerke zu wachsen. Hier hast du zusätzlich alle von Youtube zur Verfügung gestellten Bearbeitungsmöglichkeiten freigeschalten.

Was ist eigentlich ein Partnernetzwerk?

Ein Partnernetzwerk ist ein eigenständiges Unternehmen, dass eng mit Youtube zusammenarbeitet. Es verwaltet für dich deinen Content, kümmert sich um die Finanzen und bietet dir die Möglichkeit mit anderen Youtubern aus dem Netzwerk Features zu machen. (Besonders hierbei ist zu beachten, dass diverse Bestimmungen vertraglich festgehalten sind. Vor Abschluss eines solchen Vertrages sollte dieser nochmals möglichst genau durchgelesen und analysiert werden.)

Wie komme ich in ein Partnernetzwerk?

Die Aufnahme in einem Partnernetzwerk ist nicht zwingend einfach. Je nach Netzwerk werden spezielle Kriterien gefordert. Generell kann man sagen, dass ein gutes Netzwerk ab 30 000 – 40 000 monatlichen Aufrufen mit sich reden lässt. Anschließend wird ein Vertrag geschlossen.


Nutze deine Community

Es lohnt sich außerdem die Community zu nutzen, um deine Videos nach vorne zu treiben. Fordere Sie dazu auf, dein Video zu kommentieren, dieses zu Liken und/oder zu teilen. Wichtig ist hierbei aber, dass du dies möglichst passiv versuchen solltest. Direkte Anfragen, zum Liken/Teilen/Kommentieren, kommen nicht immer gut an. Auch hierbei möchte ich dir jeweils ein Beispiel geben, damit du dir ein Bild von der Thematik machen kannst.

Playlists pflegen

Auch wenn man es im ersten Moment nicht glaubt, aber auch Playlists sorgen für ein verbessertes Marketing. Jeder Abonnent hat die Möglichkeit eine Playlist zu abonnieren und somit eine Meldung im Feed zu erhalten, nachdem ein weiteres Video hinzugefügt wurde. Vergleichbar ist dies mit dem Hochladen/Veröffentlichen eines normalen Videos. Erstelle somit möglichst für alles eine Playlist. Wichtig ist aber auch hierbei: Deine Playlist muss sinnvoll sein und das sowohl vom Inhalt, als auch von der Gliederung.

Wie oft nutzt ihr Playlists auf Youtube?

Youtube Analytics überwachen

Die von Youtube zur Verfügung gestellten Analytics sind ein sehr wichtiger und vor allem auch guter Faktor, um die Qualität des Channels zu optimieren. Was am Anfang nur wie ein Haufen wilder Graphen aussieht, kann schnell zu einem wichtigen Werkzeug werden. Ich erkläre euch hier die wichtigsten Grundlagen, um den Channel zu optimieren. Um dir direkt einen kleinen Einblick zu geben, um welche Punkte es sich hierbei drehen wird:

  • Aufrufe
  • Positive/Negative Bewertungen
  • Abonnenten
  • Geräte
  • Zuschauerbindung
Aufrufe

Bei den Aufrufen ist nicht einmal die gesamte Statistik wichtig, sondern eher der Bereich darunter . Ich rede hier von dem Punkt der Zugehörigkeit der Klicks zu dem entsprechenden Video. Hierüber kannst du erkennen, welche Videos auf deinem Kanal am häufigsten angesehen werden und vor allem welche Zuschauerbindung diese haben.
Anbei habe ich einen kleinen Einblick aus den generierten Klicks von drei meiner Videos pro Tag:

Aus diesem Bild kannst du mit einem geschulten Auge vieles erkennen. Zum Beispiel wird hier definiert, wie welches Video wie viele Aufrufe in der letzten Zeit gemacht hat. Hierüber kannst du genauer bestimmen, welchen Content deine Zielgruppe sehen will. Richte also deinen Content nach den Aufrufen deiner Zuschauer. Kleiner Tipp: Aufrufe = Beliebtheit

Außerdem kannst du bestimmen, wie lange dein Video im Durchschnitt angesehen wird. Hieraus kannst du schließen, nach welcher Zeit deine Zielgruppe die Lust am Anschauen verliert. Mehr hierzu erfährst du weiter unten unter dem Punkt „Zuschauerbindung„.

Positive/Negative Bewertungen

Wenn man die Funktion der Likes und Dislikes wie ein normaler Youtuber nutzt, und damit nicht zwingend eine Art „Umfrage“ erstellt, kann man diese als Rezession der Qualität betrachten. Generell gilt: Je besser ein Video bewertet ist, desto besser ist der Content. Ich habe aus meinen Jahren Erfahrung gelernt, dass die Likes/Dislikes enorm steigen, wenn der Content für die Nutzer ansprechend ist und er ihnen gefällt.

Wir halten somit fest: Je mehr Bewertungen ein Video hat, desto stärker wirkt dieses auf den Nutzer. Ich habe mir für das Beispiel direkt ein sehr deutliches Beispiel herausgesucht. Wie man erkennen kann, ist bei einem der Videos die Anzahl der Bewertungen im vierstelligen Bereich. Die anderen beiden liegen im dreistelligen Bereich. Hieraus kann man relativ einfach schließen, dass das Video mit den 4.024 Likes sehr beliebt ist und den Abonnenten/Nutzern sehr gefällt. Aus diesem Grund lassen natürlich auch mehrere Leute eine Bewertung da. Die anderen beiden sind hingegen gut, aber nicht zu 100% zuschauer bindend. Wie man merkt, fällt hier wiedermals das Wort „Zuschauerbindung“. Man kann mit dem oben gezeigten Bild auch sagen/vermuten, dass die Zuschauerbindung bei den schlechter bewerteten Videos weniger gut ausfällt, da diese nicht zu 100% packend sind.

Abonnenten

Ebenfalls ist es interessant zu sehen, über welche Quellen man Abonnenten gewinnt und verliert. Jenachdem kann auch bestimmt werden, welcher Content für die Nutzer geeignet ist und welcher nicht. Ich selbst arbeite mit drei wichtigen Kernfaktoren, wenn es um das Auswerten aller relevanten Infos über die Abonnenten geht.

  • Welche Quelle wird genutzt?
  • Über welche Videos erhalte ich Abonnenten?
  • Über welche Videos verliere ich Abonnenten?

Um hier auf die Quelle einzugehen, habe ich eine kleine Liste meiner wöchentlichen Abonnenten-Veränderung beigefügt. Hieraus kann man erkennen, über welche Quellen man Abonnenten gewinnt und verliert. Generell ist anzumerken, dass die häufigsten Veränderungen direkt über den Kanal passieren. Ich kann somit daraus schließen, dass ich viel Wert auf die Optimierung meiner Kanalseite legen muss.

Geräte

Ebenfalls hat man die Möglichkeit, seinen Channel nach den genutzten Geräten zu optimieren. Hierüber bekommt man relevante Infos heraus, ob sich z.B Popups in Videos lohnen, in wiefern das Einblenden von Werbung Sinn ergibt und wie das Kanalbanner gestaltet werden sollte.

In meinem Fall ist erkennbar, dass mich ein Großteil meiner Abonnenten/Zielgruppe über mobile Geräte und dem Computer erreicht. Hierdurch konnte ich die bestimmen, wie ich meine Eigenschaften der Monetarisierung richtig nutze. Ebenfalls habe ich mein Kanalbanner auch ausschließlich auf die beiden Hauptgruppen ausgelegt. Wenn man bereits ein Kanalbanner nutzt, weiß man, dass es hierfür drei verschiedene Ansichten auf unterschiedlichen Geräten gibt. Würde meine Zielgruppe zum Großteil über den TV auf meine Videos zugreifen, so würde es sich lohnen, wenn man den Kanalbanner auch für TV-Anwender optimiert.

Zuschauerbindung

Die Zuschauerbindung sagt aus, wie packend ein Video ist und wie lange dieses letztendlich von einem Nutzer angesehen wird. Hieraus kann man wie oben bereits erwähnt erschließen, welcher Content wie beliebt ist. Man hat hiermit die Möglichkeit seine Videos dementsprechend auf seine Zielgruppe anzupassen.

Bei dieser Analyse lege ich viel Wert auf den durchschnittlichen Prozentsatz der Wiedergabe meiner Videos. Umso besser dieser ausfällt, umso bindender ist das Video. Ich habe hier speziell für den Gaming-Bereich längere Videos gewählt, da diese generell eine schlechtere Zuschauerbindung haben.






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